
Eine Schwerhörigkeit betrifft nur alte Leute und ist ein Zeichen des allgemeinen Verfalls und Alterns.
Stimmt diese provokante Aussage wirklich?Die klare Antwort lautet NEIN.
Krankheiten, bestimmte Medikamente und Fehlbildungen des Ohres, sowie Unfälle können die Ursache für Schwerhörigkeit sein. Das betrifft aber nur die geringere Anzahl der Fälle. Auch Kunden mit einer Hörminderung, die auf diesen Ursachen beruht, sind bei uns bestens aufgehoben. Wir sind Hörspezialisten für alle Fälle der Schwerhörigkeit.
Die weitaus meisten unserer Kunden bei Hörenhochzwei in Mannheim, Edingen-Neckarhausen und Speyer haben eine erworbene Schwerhörigkeit, im weitesten Sinne also eine Presbyakusis. Dieses Fachwort bezeichnet die altersbedingte Schwerhörigkeit und darin ist auch das Missverständnis begründet, das Alter sei schuld an der Schwerhörigkeit.
Die sogenannte Altersschwerhörigkeit ist deshalb eine Alterssache, nicht weil sie durch das Alter verursacht wird, sondern weil sie in den meisten (aber längst nicht allen) Fällen erst im Alter akut wird.
Wir von Hörenhochzwei wissen nämlich ganz genau, dass eine Hörminderung in den weitaus meisten Fällen ihre Ursachen schon weitaus früher hatten. Dazu lassen Sie uns zwei, drei Sätze zur Funktion des Innenohres sagen. In einfachen Worten erklärt, befindet sich in der Gehörschnecke sozusagen ein Teppich aus feinen Sinneshaaren. Der Schall trifft auf das Trommelfell und wird von dort über die Gehörknöchelchen auf die Hörschnecke übertragen. Dort werden die winzig feines Sinneshärchen bewegt, also gereizt oder angeregt und erzeugen einen elektrischen Nervenreiz, der von unserem Gehirn als Ton empfunden wird.
Alle an diesem Prozess beteiligten Organteile, wie Ohrmuschel, Gehörgang, Trommelfell, Knöchelchen und Cochlea (Gehörschnecke) können natürlich defekt sein und schuld an einer Hörminderung sein.
Der weitaus empfindlichste Teil der "Konstruktion" sind aber die genannten hauchfeinen Sinneshaare. Auf sie wirkt ein Leben lang jedes Geräusch, jeder Ton und jeder Klang ein. Sie biegen sich, sie bewegen sich und tun das Millionen Mal ohne Schaden zu nehmen. Außer: Der Schalldruck wird zu hoch, die Geräusche sind zu laut und zu plötzlich. Dann nämlich können diese Härchen abknicken und quasi veröden und damit an Funktion einbüßen.
Gut, dass die Natur uns so viele dieser Sinneshärchen mit auf den Lebensweg gegeben hat, dass wir in der Regel genügend Ersatz haben, um den Ausfall auch von vielen dieser Sinneszellen ausgleichen zu können.
Aber als der Mensch sich entwickelte, lag die Lebenserwartung deutlich niedriger. Heute sorgt der medizinische Fortschritt dafür, dass wir glücklicherweise sehr viel länger leben. Da kann es aber passieren, und das passiert regelmäßig, dass die eben beschriebene Reserve dann doch am Ende nicht mehr ausreicht. So ab 50 oder 60 bemerken dann viele, dass sie zunehmend schlechter hören.
Es sind also ganz viele Schallereignisse, meist zu laute Lautstärke, die über die Jahre hinweg (manchmal auch plötzlich: Explosion, Schuss, Knall etc.) zu viele Sinneshaare geschädigt haben.
Eine Schwerhörigkeit tritt dann, als Summe und Ergebnis vieler Ereignisse - auch aus der Kindheit und der Jugend - vornehmlich im Alter auf.

Gegen eine Schwerhörigkeit helfen keine Medikamente. Es gibt keine Pillen, Tropfen oder Öle, die Ihnen das Hören wiedergeben können. Das einzige wirksame Hilfsmittel ist ein Hörgerät vom Hörakustiker. Wenn es also erst einmal zu spät ist, dann hilft nur noch das.
Aber es muss erst gar nicht so weit kommen! Wenn die Menschen bereits in jungen Jahren auf ihr Gehör acht geben, dann ersparen sie sich möglicherweise im Alter das Hörgerät.
Dies ist der erste Teil unserer zweiteiligen Serie über Gehörschutz. Lesen Sie unbedingt auch den zweiten Teil, der bald erscheint.
Titel: Bild von Sasin Tipchai auf Pixabay
Notre Dame: Bild von Jens Teichmann auf Pixabay
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